Zu meiner Person
Während verschiedener Studiengänge in Geistes- und Naturwissenschaften, Engagement in sozialpolitischen Projekten (ökologie).
Von 1986-2003 Ausbildung zur Taichi-Dozentin im Rahmen der ITCCA (International Tai Chi Association). Gleichzeitiger Aufbau, Organisation und Förderung des Verbandes und angeschlossener Taichi-Schulen.
1992 Lehrerprüfung bei Meister K.H.Chu, London. Danach neben intensiver Lehrtätigkeit und ständiger Weiterbildung bei Meister. K.H. Chu mit jährlichen Prüfungen in den Vertiefungsstufen Yin/Yang Form, Armspirale, Zentrumsbewegung, Kniespirale sowie die 24 Taoistischen Gesundheitsübungen, Taoistische Meditation und Selbstmassage, Ch’i-Kung, Pushing Hands u. Selbstverteidigung, Schwert und Säbel. Gleichzeitige Weiterentwicklung des Managements der Schule, insbesondere Entwicklung neuer Kurssysteme und Marketing-Strategien, Planung und Organisation von Ferienkursen in Italien, Frankreich Südtirol und neu Bhutan.
Seit Mitte 2006 eigene Taichi und Ch’i-Kung Schule in Frankfurt und Bad Nauheim.
Von 2006-2009 Taichi und Ch'i-kung-Unterricht in der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, (In Zusammenarbeit mit den Teilnehmern der Kurse ist ein Übungsheft für Blinde und Sehbehinderte entstanden.
Von 2009-2019 Taichi-Unterricht in der Median-Kaiserberg-Klinik.
Seit 2018 Unterricht an der Universität Gießen und seit 2019 an der Universität Frankfurt
Auslandsaufenthalte:
Feldforschung in Senegal, Afrika für die GTZ, Sprachstudien in Rom, Meditationskurse und Studium des tibetischen Buddhismus in Dharamsala (Nordindien).
Taichi- und Englischkurse für tibetische Waisenkinder im Tashi Welfare Center in Kathmandu/Nepal.
Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch
„Was habe ich von den Meistern gelernt, denen ich zugehört, den Philosophen, die ich gelesen, den Gesellschaften, die ich untersucht, und eben der Wissenschaft, auf die der Westen so stolz ist? Lediglich einige bruchstückhafte Lektionen, die sich aneinandergereiht zu der Meditation jenes Weisen zusammenfügen würden, der da zu den Füßen seines Baumes sitzt“ (Claude Levi-Strauss 1908-2009)
Taichi-Unterricht im Tashi Welfare Center in Kathmandu 2018/2019
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Kathmandu - Tashi Welfare Center
Link zur Website
Zur Geschichte der Tashi Welfare Center
(Tashi-Internat). Die Tashi Boarding School in Boudha, Kathmandu, wurde im Januar 2005 mit 25 verwaisten und behinderten Kindern aus entlegenen Gegenden gegründet. Es handelt sich um ein Internat mit koedukativer Erziehung. Die nepalesische Regierung hat eine Lehrerlaubnis bis zu Klassenstufe III erteilt, gegenwärtig werden etwa über 130 Schüler unterrichtet.
Zielsetzungen: Es ist das Ziel der Schule, gleichzeitig die Schüler zu unterstützen und unsere wunderbare, positive tibetische Kultur, Tradition und Religion mit ihren Qualitäten zu bewahren, indem wir sie den Schülern vermitteln. Seit 1959 steht die tibetische Kultur und Tradition in der Gefahr, allmählich zu verschwinden. Den Schülern wird nicht nur eine Chance über Schulbildung gegeben, sie erhalten darüber hinaus aufgrund der Vermittlung tibetischer Kultur und Tradition die Basis dafür, glückliche und verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Wir streben insbesondere an, über die Vermittlung tibetischer Werte ein Bewusstsein für Mitgefühl, Liebe und Fürsorge bei den Schülern zu erreichen. Eine Bildung, die auf diesen Werten beruht, wird nicht nur den einzelnen Individuen zugute kommen, sondern auch der Gemeinschaft, der Nation und der gesamten Menschheit. Wir ,möchten, dass die Schüler nach Abschluss der TBS verantwortungsvolle Mitmenschen werden. Geschichte: Seit 1996 hilft Tashi Tsering Lama dabei, viele verwaiste und behinderte Schüler in Nepal und Indien auszubilden. Im Mai 2003 begann er mit dem Bau seiner eigenen Schule, der im November 2004 abgeschlossen war. Im Januar nahm die Tashi Boarding School (TBS) die ersten 25 verwaisten und behinderten Schüler aus entlegenen Gegenden (oder neu angekommene Flüchtlinge aus Tibet) auf. Bei der offiziellen Neueröffnung am 26. März 2005 betrug die Anzahl der Schüler 50. Gegenwärtig betreuen 22 Lehrer und weitere Mitarbeiter eine Schülerschaft von etwa 130.
Der Hauptunterstützer der TBS ist Tashi Lama, der Vorsitzende der Communita tibetana in Indien. Darüber hinaus ist er Direktor der Casa del Tibet,Votingo di Canossa (Reggio de Emilia). In Nepal hat er die Vereinigung TWC gegründet, für die er als Präsident tätig ist. Die Schule wird im wesentlichen durch ihn organisiert. Die Butterfly Foundation in Italien ist Hauptsponsor der Schule. Über sie erhält die Schule ein Drittel ihres finanziellen Bedarfs.
Anlass und Ausgangsbedingungen für die Gründung der Schule: Hilflose Kinder entlegener Regionen Nepals oder im Grenzgebiet Tibets, haben oft keinen Zugang zu Bildung und Erziehung. Da sie sich in diesen Gebieten befinden, werden sie von der Regierung oft nicht versorgt, und wegen fehlender Berichterstattung erhalten sie keine Unterstützung von internationalen Organisationen.
- Straßenkinder und Kinder, die von ihren Eltern aus unterschiedlichen Gründen wie Armut verlassen worden sind, sind der Gnade skrupelloser Arbeitgeber ausgeliefert, die sie als Kinderarbeiter ausbeuten, oft sind sie auch Opfer von Misshandlungen. Einige Kinder sind auch wegen der Instabilität der Region verwaist, andere Kinder aufgrund von Selbstmordfällen.
Gegenwärtig Begünstigte: 130 Schüler leben in der TBS, 87 erhalten in anderen Schulen Stipendien der TWC. Zuvor wurde das Projekt Saraswati eingerichtet, um Schüler zu versorgen. Dieses Projekt trug seit 1997 für 25 Schüler alle finanziellen Kosten (Unterkunft, Verpflegung, Unterricht) auf einer kontinuierlichen Basis. Außerdem stellt Tashi Lama für 61 Schüler die Unterrichtsgebühren über ihre Eltern bereit. Die Bevölkerungsgruppen, die durch diese Mittel begünstigt werden, sind Flüchtlinge aus Tibet, Nepalesen und andere Volksgruppen aus dem Himalaya.Schulsystem und Curriculum: Wir vermitteln unseren Schülern nicht nur die reichen tibetischen Werte und Traditionen unseres tibetischen Curriculum, sondern unterrichten auch moderne Fächer wie Englisch, Nepali, Mathematik, Sozial- und Naturwissenschaften. Wir unterrichten auch buddhistische Spiritualität um ihnen Mitgefühl und Moralvorstellungen zu vermitteln. Die Schüler nehmen teil an Gesangs- und Tanzkursen und an Sport und Spielen, die ihre körperliche Gesundheit verbessern. Nach Abschluss ihrer Schullaufbahn bei uns, werden die Schüler ihre Studien an einer weiterführenden Sekundarschule fortsetzen. Waisen haben in Nepal ein sehr schweres Leben. Keine Eltern zu haben, bedeutet in Nepal oft ein sehr eingeschränktes Leben. TBS ist bestrebt, den Schülern eine Grundbildung zu gewähren sowie eine Ausbildung in handwerklichen und in anderen Fertigkeiten, die sie benötigen werden, um den Herausforderungen ihres künftigen Lebens als Erwachsene zu begegnen. Wir glauben, dass diese drei Fähigkeiten ihnen helfen, in Nepal ein glückliches Leben zu führen und eine Arbeit zu finden.
Andere Angebote – Gesundheitsversorgung: Die Schule kümmert sich um die Gesundheit ihrer Schüler, Ärzte werden zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen eingeladen. Es besteht ein aktives Impfprogramm sowie eine kleine Klinik, die sich um die Behandlung geringfügigerer Fälle kümmert. Größere Krankheitsfälle werden an nahe gelegene Krankenhäuser verwiesen.
Aktivitäten: Kulturell: Die Kinder haben Freude am Erlernen von Volksliedern und Musik der alten himalayanischen Kultur. Sie üben sich im traditionellen Tanz und haben bereits eine Reihe tibetischer Tänze erlernt. Akademisch: In den jeweiligen Altersgruppen unterrichten wir über das reguläre Curriculum hinaus Rezitationen, Sprechtechniken und Kalligraphie.
Spiele: Da unsere Räumlichkeiten begrenzt sind, können wir keine Feldspiele anbieten. Daher führen wir andere Spiele durch, die der körperlichen Fitness unserer Schüler dienen.
Zulassung: Gebühren. Die Zulassung ist beschränkt auf Waisen, Halbwaisen und verlassene Kinder, deren Eltern oder Pflegepersonen sich keine regulären Schulgebühren leisten können. Aus diesem Grund berechnen wir keinerlei Schulgebühren.
Auswahlverfahren: Künftige Kandidaten werden zugelassen, wenn sie gültige Nachweise über ihren Status als verlassene Kinder, Waisen oder Halbwaisen erbringen können. Sie werden ebenfalls zugelassen, wenn dies durch andere Nichtregierungsorganisationen, die in ähnlichen Bereichen tätig sind, befürwortet werden. Fürsorgeeinrichtungen und besorgtePersonen setzen uns ebenfalls über Fälle von Kindern in Kenntnis, die keinerlei Unterstützung erfahren.
Monatliche Kosten: Monatlich benötigt die Schule 3000 € zur Abdeckung von Kosten für Essen, medizinische Versorgung, Lehrpersonal, Strom etc. Die Unterstützung durch verschiedene Personen und insbesondere durch die Butterfly Foundation beläuft sich auf insgesamt 2000 €, so dass die Schule derzeit für jeden Monat ein Defizit von 1000 € aufweist.
Unterstützungsbedarf: TWC und TBS arbeiten für das Wohlergehen von Kindern in einem Land der Dritten Welt. Für diesen Zweck ersuchen wir Ihre Organisation, uns mit monatlich 1000 € zu unterstützen. Dies würde es der Schule ermöglichen, einen Teil ihrer Hauptkosten zu tragen. Andernfalls müssten weitere Schüler abgewiesen werden.
Unser Leben – nicht nur Menschenleben, sondern das gesamte Universum – ist etwas Temporäres im beständigen Wandel. Das Einzige, das stets unverändert bleibt, ist unser Wunsch, glücklich zu sein, Probleme und Leid zu vermeiden. Dieses Gefühl ist allgegenwärtig, es ist das Fundament menschlicher Evolution. Die Ursache von Glück – wahrhaftigem Glück und Frieden – ist das Praktizieren von liebevoller Fürsorge. Tatsächlich ist der weiseste Egoist derjenige Mensch, der weiß, dass der beste Weg zum eigenen Glück darin besteht, andere glücklich zu machen und universelle Verantwortung zu übernehmen. Wenn du die gesamte Menschheit als deine Familie betrachtest, wird diese Sichtweise dir große Kraft und mentale Stärke verleihen. Ich bin überzeugt, dass dies nicht nur die religiöse Praxis betrifft, sondern dass wir als Menschen und als Mitglieder der menschlichen Familie diese positiven Qualitäten unseres Geistes entwickeln müssen.
Tenzin Gyatso, XIV Dalai Lama, Tibet.
